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Meldung

Der Wasserberg in Neugablonz aufgewertet

Projekt lässt neue Sitzbänke und Informationstafel zur Wasserversorgung entstehen

Der Wasserberg am Rand des Kaufbeurer Bannwaldes: 70 Jahre versorgten hier zwei Hochbehälter Neugablonz mit Trinkwasser. 2013 wurden die Behälter außer Betrieb genommen und die Netze Kaufbeuren und Neugablonz verbunden. Zeitgleich entstand ein neues Zählergebäude, welches die früheren Hochbehälter ersetzt und die Wasserversorgung in Neugablonz sicherstellt.

Kürzlich hat hier das Städtische Wasserwerk Kaufbeuren als Projektträger einen neuen Ruheplatz samt einer großflächig illustrierten Informationstafel zur Wasserversorgung erschaffen. „Wir freuen uns damit Anwohnern und Spaziergängern eine idyllische Sitzgelegenheit anzubieten“, so Caroline Moser, Leiterin des Wasserwerks. Besonders bedanken möchte sie sich bei den beteiligten Schülern der Neugablonzer Gustav-Leutelt-Schule: „Sie haben über vier Monate jede Woche zweieinhalb Stunden sehr engagiert gearbeitet. Herausgekommen sind zwei tolle Sitzbänke und Holzständer für die Informationstafel. Darauf ist die Funktion und Geschichte der Hochbehälter sowie die Gründe der Außerbetriebnahme und die aktuelle Situation anschaulich dargestellt.“ Die praktischen Arbeiten liefen in Kooperation zwischen der Gustav-Leutelt-Schule und der Schreinerei Filser-Dietz, welche die Umsetzung der Holzarbeiten im Rahmen einer schulischen Berufsorientierungsmaßnahme begleitete. Dabei realisierte der Schreinermeister Josef Filser-Dietz zusammen mit den Schülern dieses Projekt umfangreich: von der Planung, über den Materialeinkauf und den Bau der Bank bis zur Aufstellung der Infotafel. Anhand dieser kann nun jeder die historische und heutige Wasserversorgung vor Ort näher kennenlernen.

“Ich begrüße sehr, das Neugablonz an dieser Stelle eine weitere Aufwertung erfährt“, so Sylwia Pohl, Quartiersmanagerin im Stadtteilbüro, die auch Kontakte zu Ansprechpartnern für Informationen zur historischen Wasserversorgung vermittelt hat. „Nach der Stilllegung der Hochbehälter wurde beschlossen, die knapp 3.000 Quadratmeter große Fläche als Ökokontofläche zu nutzen“, so Pohl. Ziel sei es, hier eine ökologisch hochwertige Magerrasenwiese mit viel Lebensraum für Pflanzen und Tiere entstehen zu lassen. Caroline Moser sieht das Projekt als Gewinn für Viele: neben der Förderung der Berufsorientierung bei den Schülern und der positiven Stadtteilgestaltung, werde auch die Möglichkeit zum Kennenlernen der städtischen Wasserversorgung erreicht.

Das Projekt wurde mittels Zuschüssen aus dem Verfügungsfonds des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ gefördert.

Die Projektbeteiligten vor der neuen Informationstafel und den Hochbehältern am Kaufbeurer Wasserberg.

Stehend von links: Frank Hortig (Rektor Gustav-Leutelt-Schule), Helmut Steffan, Sylwia Pohl, Caroline Moser, Christoph Bartenschlager (Wassermeister Städtisches Wasserwerk). Auf der Bank: Die Schüler der Berufsorientierungsmaßnahme sowie als zweiter von links Josef Filser-Dietz.

Bild: Marketingagentur Tenambergen

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